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Schön ist, wer schön handelt.
(Mahatma Gandhi)
Das eigene Selbst ist gut versteckt, von allen Goldminen ist die eigene die letzte, die man ausgräbt.
(Friedrich Nietzsche, 1844-1900)
Kosmetik und Bachblüten
"Würdest du mir bitte sagen, wie ich von hier aus weitergehen soll?"
"Das hängt zum großen Teil davon ab, wohin du möchtest", sagte die Katze.
"Ach, wohin ist mir eigentlich gleich", sagte Alice.
"Dann ist es auch egal, wie du weitergehst", sagte die Katze.
(aus "Alice im Wunderland", Lewis Carroll, englischer Schriftsteller, 1832 - 1898)
"Der Andere ist in Wirklichkeit eine Tür."
(Osho)
Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite, als du sie bisher sahst, denn das heißt ein neues Leben beginnen.
(Marc Aurel, römischer Kaiser und Philosoph, 121 - 180 n. Chr.)
Ich selber zu bleiben, das sei meines Lebens Gewinn !
(Bettina von Arnim, 1785-1859)
Verrate niemals deine Kindlichkeit! Sie ist wie eine Goldmine unter dem Schutt deiner Probleme, deiner Ängste. Eine Sonne die niemals erlischt.
(Osho)
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!
(Antoine de Saint-Exupéry)

Der Weg

 

Sunset © Dušan Zidar - Fotolia.com
Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren ... Ich bin ohne Hoffnung.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.

Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein ... aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

Ich gehe eine andere Straße.

(aus: Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben von Sogyal Rinpoche)

Der Löwenzahn

 

Ein Mann beschloss, einen Garten anzulegen. Also bereitete er den Boden vor und streute den Samen wunderschöner Blumen aus. Als die Saat aufging, wuchs auch der Löwenzahn.

Da versuchte der Mann mit mancherlei Methoden, des Löwenzahns Herr zu werden. Weil aber nichts half, ging er in die ferne Hauptstadt, um dort den Hofgärtner des Königs zu befragen.

Der weise, alte Gärtner, der schon manchen Park angelegt und allzeit bereitwillig Rat erteilt hatte, gab vielfältig Auskunft, wie der Löwenzahn loszuwerden sei. Aber das hatte der Fragende alles schon selbst probiert.

So saßen die beiden eine Zeitlang schweigend beisammen, bis am Ende der Gärtner den ratlosen Mann schmunzelnd anschaute und sagte: "Wenn denn alles, was ich dir vorgeschlagen habe, nichts genützt hat, dann gibt es nur noch einen Ausweg:

Lerne, den Löwenzahn zu lieben."

(Zen Geschichte)

Das magische Bankkonto

 

Stelle dir vor...

Stelle dir vor, du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:

Jeden Morgen, stellt dir die Bank 86400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung.

Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel bestimmte Regeln hat.

Die erste Regel ist: Alles was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, eröffnet dir die Bank eine neues Konto mit neuen 86400 Euro für den kommenden Tag.

Die zweite Regel: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei. Das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen und du bekommst kein neues mehr.

Was würdest du tun?
Du würdest dir alles kaufen was du möchtest? Nicht nur für dich selbst, auch für alle Menschen die du liebst... vielleicht sogar für Menschen die du nicht kennst, da du das nie alles nur für dich alleine ausgeben könntest... Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu nutzen oder?

Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität: Jeder von uns hat so eine "magische Bank"... Wir sehen das nur nicht... Die magische Bank ist die Zeit...

Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben... Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren, für immer verloren, Gestern ist vergangen.

Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung..

Was machst du also mit deinen täglichen 86400 Sekunden? Sind sie nicht viel mehr wert als die gleiche Menge in Euro?

Also fang an dein Leben zu leben! ... und hör niemals auf damit...

(unbekannt)
"Was du nicht hast, dem jagst du ewig nach, vergessend, was du hast."
(William Shakespeare)
Alle Welt sehnt sich nach Freiheit, und doch ist jedes Geschöpf in seine Ketten verliebt. Das ist der Urwiderspruch, der unentwirrbare Knoten unserer Natur.
(Sri Aurobindoi, 1872-1950)
Mutig zu sein bedeutet nicht, dass man vor nichts mehr Angst hat. Mutig zu sein bedeutet, dass man sich seiner Angst stellt und seinen Weg geht.
(Valmiki, ca. 400 v.Chr.)
Wer sich bewegt, berührt die Welt, und wer ruht, den berührt sie. Deswegen müssen wir immer bereit sein, zu berühren oder berührt zu werden
(J. W. von Goethe)

Zwei Wölfe...

 

Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer.

Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten. Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: “Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend.”

“Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?” fragte der Junge.
“Der Wolf, den ich füttere.” antwortete der Alte.

(Indianische Geschichte)

Nimm Dir Zeit...

 

Nimm dir Zeit zum Arbeiten - es ist der Preis des Erfolges.

Nimm dir Zeit zum Denken - es ist die Quelle der Kraft.

Nimm dir Zeit zum Spielen - es ist das Geheimnis ewiger Jugend.

Nimm dir Zeit zum Lesen - es ist der Brunnen der Weisheit.

Nimm dir Zeit zum Träumen - es bringt dich den Sternen näher

Nimm dir Zeit, zu lieben und geliebt zu werden - es ist der wahre Reichtum des Lebens.

Nimm dir Zeit, dich umzuschauen - der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit zum Lachen - es ist die Musik der Seele.

Nimm dir Zeit, freundlich zu sein - es ist der Weg zum Glück.

(nach einem alten irischen Gebet)
"When I was 5 years old, my mother always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down ‘happy’. They told me I didn’t understand the assignment, and I told them they didn’t understand life."
(John Lennon)

Die Eltern haben uns nicht immer das gegeben, was wir gebraucht hätten. Aber auch wenn das so ist: Wir sollten aufhören, ihnen das zum Vorwurf zu machen. Wir sollten ihnen danken für das, was sie uns wirklich an Positivem gegeben haben. Wir durften auch von ihnen nehmen. Sie bilden die Wurzeln, aus denen wir heute leben. Ohne diese Wurzeln verdorrt unser Lebensbaum. Damit wir das, was uns die Eltern gegeben haben, annehmen und für unser Leben fruchtbar werden lassen, ist es wichtig, sie in ihrer Begrenztheit und in ihrer eigenen Geschichte zu verstehen. Wenn wir sie verstehen, verurteilen wir sie nicht. Wir sehen die Eltern in ihren Verwicklungen in die eigene Familiengeschichte. Wir können das, was sie uns nicht gegeben haben und womit sie uns verletzt haben, bei ihnen lassen, ohne es ihnen ein Leben lang vorzuwerfen. Wer immer nur die Eltern für sein Schicksal verantwortlich macht und die eigene Verantwortung für sein Leben verweigert, der wird nie zu seiner inneren und äußeren Gestalt finden, er wird nie die Spur entdecken, die ihn zum Leben führt.

(Anselm Grün aus "Das kleine Buch vom wahren Glück")
http://www.flickr.com/people/hllewellyn/

Ich stand auf einem hohen Berg
und sah einen großen Menschen
und ich hörte wie das Getöse eines Donners
und trat näher, um zu hören
und er redete zu mir und sprach:

"Ich bin du, und du bist ich,
und wo immer du bist, da bin ich,
und in allem bin ich gesät,
und wofür immer du willst, sammelst du mich;
in dem du mich aber sammelst,
sammelst du dich selbst."

(Chao Hsiu Chen)

Heute, das ist mein Lieblingstag!
(Winnie Puuh)
Warum mußt du immer aus dem Rahmen fallen ? fragt die Mutter.
Warum hast du mich eingerahmt ? fragt die Tochter.
Bin ich ein fertiges Bild ?
(Anne Steinwart)
"Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt."
(aus Uganda)
Kinder sind nicht dümmer als Erwachsene - sie haben nur weniger Erfahrung.
(Janusz Swift)
Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.
(Maria Montessori)
Kannst du einen Stern berühren, fragte man es.
Ja, sagte das Kind, neigte sich und berührte die Erde.
(Hugo von Hofmannsthal)
Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.
Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst dich daran erinnern, wie gerne du mit mir gelacht hast.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Hinter jedem Winter steckt ein zitternder Frühling und hinter dem Schleier jeder Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen.
(Khalil Gibran, Maler, Philosoph und Dichter, 1883-1931)
Frauen sind da, um geliebt, nicht um verstanden zu werden.
(Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854-1900)
Man ertrinkt nicht, weil man unter Wasser taucht, sondern weil man unter Wasser bleibt.
(Paulo Coelho, Handbuch des Kriegers des Lichts)
Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken.
Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt.
(Buddha)
Alles, was man mit Liebe betrachtet, ist schön.
(Christian Morgenstern)
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung
(Antoine de Saint-Exupéry)
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
(Mahatma Gandhi)
Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten im Stande sein werden. Was wir können und möchten, stellt sich unserer Einbildungskraft außer uns und in der Zukunft dar; wir fühlen eine Sehnsucht nach dem, was wir schon im stillen besitzen. So verwandelt ein leidenschaftliches Vorausergreifen das wahrhaft Mögliche in ein erträumtes Wirkliche.
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)
Wer sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon Licht.
(Bettina von Arnim, 1785-1859)
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