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Einige Gedanken, Geschichten und Zitate

   ... nicht nur zum Thema Schönheit.

 

 

Es gibt zwei Arten,
sein Leben zu leben:
Entweder so als wäre nichts ein Wunder, oder so,
als wäre alles eins.
Ich glaube an Letzteres.
(Albert Einstein)

Ein Baum spiegelt das Sein. Er wandelt sich. Verändert stellt er sich selbst wieder her. Und bleibt immer der gleiche.
(Indianische Weisheit)

Neubeginn

 

Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr. Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns. Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen, ob wir neu anfangen zu leben.

(Johann Wilhelm Wilms)

Mit der Zeit

 


Mit der Zeit lernst Du,
dass eine Hand halten
nicht dasselbe ist wie eine Seele fesseln.
Und dass Liebe nicht Anlehnen bedeutet und Begleitung nicht Sicherheit.

Du lernst allmählich,
dass Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen.

Und Du beginnst, Deine Niederlagen erhobenen Hauptes und mit offenen Augen hinzunehmen;
mit der Würde eines Erwachsenen, nicht maulend wie ein Kind.

 

Und Du lernst,
all Deine Straßen
auf dem Heute zu bauen,
weil das Morgen
ein zu unsicherer Boden ist.

Mit der Zeit erkennst Du,
dass sogar Sonnenschein brennt,
wenn Du zuviel davon abbekommst.

Also bestelle Deinen Garten,
und schmücke selbst Dir
die Seele mit Blumen,
statt darauf zu warten,
dass andere Dir Kränze flechten.

Und bedenke,
dass Du wirklich standhalten kannst ...
und wirklich stark bist.

Und dass Du Deinen eigenen Wert hast.

(Kelly Priest)

Zu oft unterschätzen wir die Macht der Berührung, eines Lächelns, eines freundlichen Wortes, eines offenen Ohres, eines ehrlichen Kompliments oder die kleinste Geste der Zuneigung, die alle das Potenzial haben, ein Leben zu verändern
(Leo Buscaglia)

Im Winter

Wenn die weißen Flocken tanzen,
möcht‘ ich Kind noch einmal sein,
einfach raus in das Vergnügen,
schwungvoll in den Schnee hinein.
Magisch in das Pulver greifen,
lustvoll werfen in die Luft,
voller Spaß im Kreis mich drehen
laut genießen, diesen Duft.
Nochmal einen Schneemann bauen
mit ‘ner Möhre im Gesicht,
einen Wollschal um den Hals,
denn dann friert der Alte nicht.
Kalte und verfrorene Hände,
kribbeln auf der Rodelbahn,
sausten wir auf uns’ren Schlitten,
voller Freude, Glück und Wahn.
All die weißen stillen Straßen
laden mich zum Träumen ein,
hey, wo ist die Zeit geblieben,
als ich war noch jung und klein.
Heute geh ich gern spazieren
durch die Winterwaldnatur,
freu‘ mich über Kinderlachen,
wildes Treiben, Frohsinn pur.
(Heike Hoffmann)

Gib denen, die du liebst, Flügel, um wegzufliegen. Wurzeln, um zurückzukommen und Gründe, um zu bleiben.
(Dalai Lama)

Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.
(Dante Alighieri, 1265-1321)

Blicke in dich!
In deinem Inneren ist eine Quelle, die nie versiegt, wenn du nur zu graben verstehst...
(Marc Aurel, römischer Kaiser und Philosoph, 121 - 180 n. Chr.)
Ein freundliches Wort kostet nichts,
und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke.
(Daphne du Maurier)
Verstehen kann man das Leben rückwärts, leben muß man es aber vorwärts.
(Søren Kierkegaard)

...das folgende Gedicht hat Charlie Chaplin zu seinem 70.Geburtstag (16. April 1959) geschrieben. Ein sehr schönes Gedicht zum Thema Selbstliebe

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin. Und das alles, was geschieht richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich : das nennt man “Vertrauen”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich , das nennt man “Authentisch-Sein”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß, das nennt man “Selbstachtung”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man “Reife”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich “Selbstachtung”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man “Ehrlichkeit”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man “Einfach-Sein”.

Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich heute “Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das Leben!

(Charles Spencer Chaplin, 1889-1977)

Die sieben Weltwunder

 

Eine Schulklasse wurde gebeten zu notieren, welches für sie die sieben Weltwunder wären.

Folgende Rangliste kam zustande:

1.Pyramiden von Gizeh
2.Taj Mahal
3.Grand Canyon
4.Panamakanal
5.Empire State Building
6.St. Peters Dom im Vatikan
7.Grosse Mauer China

Die Lehrerin merkte beim Einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war.
Deshalb fragte sie die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte. Sie antwortete: "Ja. Ich konnte meine Entscheidung nicht ganz treffen. Es gibt so viele Wunder." Die Lehrerin sagte: "Nun, teilen Sie uns das mit, was Sie bisher haben und vielleicht können wir ja helfen." Die junge Frau zögerte zuerst und las dann vor.

"Für mich sind das die sieben Weltwunder:

1.Sehen
2.Hören
3.sich Berühren
4.Riechen
5.Fühlen
6.Lachen ...
... und 7.Lieben"

Im Zimmer wurde es ganz still.
Diese alltäglichen Dinge, die wir als selbstverständlich betrachten und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar. Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt werden können.

Wer heute keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen.
(Sebastian Kneipp, 1821 - 1897)

Tausend Spiegel

 

Eines Tages besuchte in Indien ein Hund den Tempel der tausend Spiegel.
Er ging die Stufen des Tempels empor, er geht durch die Drehtür und betritt den Tempel der tausend Spiegel. Dort sieht er tausend Spiegel, bekommt Angst, knurrt, zieht den Schwanz ein und tausend Hunde knurren zurück und er verläßt den Tempel in dem Bewußtsein, die Welt ist voller böser Hunde und er hat den Tempel nie wieder betreten.

Vierzehn Tage Tage später kommt ein anderer Hund zum Tempel der tausend Spiegel.
Auch er geht die Stufen des Tempels empor, er geht durch die Drehtür, er betritt den Tempel der tausend Spiegel, sieht tausend Hunde, freut sich, und wedelt mit dem Schwanz und tausend Hunde freuen sich und wedeln zurück, und er verläßt den Tempel in dem Bewußtsein, die Welt ist voller freundlicher Hunde.

(Märchen aus Indien)
Wenn wir versuchen, so zu leben, dass wir anderen gefallen, werden wir ihnen gewiss nicht gefallen. Und je mehr wir gefallen wollen, um so weniger werden wir gefallen.
(Prentice Mulford, 1834-1891)
Man braucht vor niemand Angst zu haben. Wenn man jemanden fürchtet, dann kommt es daher, daß man diesem Jemand Macht über sich eingeräumt hat.
(Hermann Hesse, aus Demian)

"Was heißt zähmen ?"
"Das ist eine in Vergessenheit geratene Sache" sagte der Fuchs.
"Es bedeutet: Sich vertraut machen."
"Vertraut machen ?"
"Gewiß", sagte der Fuchs.
 "Du bist für mich noch nichts als ein kleiner Knabe,
der hunderttausend kleinen Knaben völlig gleicht.
Ich brauche dich nicht, und du brauchst mich ebensowenig. Ich bin für dich nur ein Fuchs, der hunderttausend Füchsen gleicht. Aber wenn du mich zähmst, werden wir einander brauchen.
Du wirst für mich einzig sein in der Welt. Ich werde für dich einzig sein in der Welt."

(Antoine de Saint-Exupéry)
In deinem Alter, mein Kind, hat jeder Mensch noch Gründe, anzunehmen, er könnte fliegen wie laufen lernen. Ich werde mich hüten, dich aufzuklären.
Vielleicht bin doch ich es, der sich irrt.
(Heinz Kahlau)
Als Du auf die Welt kamst, weintest Du, und um Dich herum freuten sich alle.
Lebe so, dass wenn Du die Welt verlässt, alle weinen und Du allein lächelst.
(chinesisches Sprichwort)

Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.
(Charles Dickens)

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